<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

11.07.2013 - 01.08.2013

Fahrstrecke

1716 Km

Dieselkosten

Diesel: 2.000 - 3500 UZS

Usbekistan

Vor der Reise
Für Usbekistan ist ein Visum erforderlich. Wir haben es beim Konsulat in Frankfurt beantragt. Ohne Terminabsprache Abgabe der Dokumente. Bearbeitungsdauer 8 KT. Keine Beschränkung der Gültigkeit. Der Gültigkeitszeitraum kann frei gewählt werden. Genehmigte Aufenthaltdauer: 30 Tage innerhalb des Gültigkeitszeitraum. Benötigte Dokumente: Visaantrag, 1 Passbild, Beschreibung des Reiseplans, Einzahlungsbeleg der Gebühren, Kosten: 80 €.

Einreise

von Turkmenistan

Grenzübergang Farap. Bevor man den eigentlichen – umzäunten – Kontrollbereich erreicht, wird zweimal das Visum kontrolliert. Nach Durchfahrt durch das Tor, das Auto neben der LKW- Waage abstellen und zurück in das kleine Gebäude gehen.
Am ersten Schalter sitzt der Zoll und nimmt die Daten des Fahrzeugs auf. Dann weiter zum letzten Schalter. Dort sitzt ein Arzt erkundigt sich nach dem Wohlbefinden und misst Fieber. Dann zum vorletzten Schalter. Hier ist die Passkontrolle. Das Visum wird abgestempelt. Dann darf man mit dem Fahrzeug bis zur Stoplinie vor dem nächsten großen Gebäude vorfahren.
Im Gebäude sitzt wieder der Zoll. Dort müssen die Zollerklärungen (2-fach) ausgefüllt werden. Leider sind diese nicht in Englisch. An der Wand hängen jedoch Muster in verschiedenen Sprachen wie die Erklärungen auszufüllen sind. Nach dem Ausfüllen mit den Erklärungen zu einem Beamten hinter der Sicherheitsschleuse gehen. Er prüft die Zollerklärungen und tippt ewig auf seinem Computer herum.
Nachdem der Beamte die Pässe und eine abgestempelte Zollerklärung zurückgegeben hat zu dem kleinen Häuschen in der Mitte der Kontrollhalle gehen. Dort wird die Einfuhrerlaubnis für das Auto ausgestellt. Danach auf die Grube fahren. Hier findet die eigentliche Zollkontrolle statt. Auch hier machen sich gleich 4 Beamte über das Ogermobil her. Alles in allem freundlich, jedoch ziemlich penibel. Sie haben sich das Geld vor zählen lassen und haben die Aufnahmen auf der Videokamera kontrolliert.
Danach kann man dann fahren. An der Ausfahrt stehen die Baracken der Versicherungen und deren Agenten versuchen einen zu den Baracken zu lotsen. Da unsere heimische KFZ-Versicherung auch in Usbekistan gilt haben wir keine abgeschlossen.
Dauer: 1,5 Stunden, Kosten: keine

Ausreise
nach Tadschikistan

Grenzübergang Shargun. Der grenzübergang wird um 17.00 Uhr geschlossen, so dass man um 16:00 Uhr am Posten ankommen muß um noch abgefertigt zu werden. Am Posten erfolgt die Aufnahme der Personalien. Danach vorfahren bis zurZollkontrollstelle. Der Beifahrer muß mal wieder zu Fuß durch die Kontrolle. Der Fahrer wird mit den papieren des Autos registriert, dann wird die Zollerklärung ausgefüllt. Anschließend im Zollgebäude in einem kleinen Büro wird die Zollerklärung sowie das Einreisepapier des Autos einbehalten. Danach findet die Zollkontrolle statt. Hat im gegensatz zur Einreise nur wenige Minuten gedauert. Dann vorfahren bis zur Passkontrolle. Dort am Schalter den Pass abgeben, den Beifahrer auflesen. Der pass wird gestempelt und dann heißt es.. Freie fahrt. Wir haben uns in Usbekistan nirgends registriert. Weder unterwegs noch bei der Ausreise hat jemand nach der Registrierung gefragt.

Unterwegs im Land


Das Fahren ist - ähnlich wie in Turkmenistan -  entspannt. Auch in Usbekistan werden Vorfahrtszeichen, Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen penibel eingehalten. Nähert sich ein Fußgänger einem Zebrastreifen wird in vorauseilendem Gehorsam brav angehalten und gibt es gar ein „Stoppschild“ so wird tatsächlich gestoppt !!! Und warum das alles? Weil mit ziemlicher Sicherheit einer der unzähligen Polizisten in der Nähe lauert und nur darauf wartet einen armen Sünder zu erwischen.

Der Straßenzustand ist deutlich besser als in Turkmenistan, kann jedoch abrupt wechseln.

Ein Kapitel für sich ist die Dieselversorgung. Es gibt zwar viele Tankstellen im Land, doch die meisten davon sind entweder wegen Treibstoffmangel oder Einsturzgefahr geschlossen. Dies ist vor allem auf den Nebenstrecken der Fall. An den übrigen Tankstellen gibt es mal Benzin oder manchmal auch Diesel. Das weiß man erst nachdem man gefragt hat. Sollte es tatsächlich Diesel geben, stellt sich sofort die Frage nach dem Preis, denn der steht im allgemeinen nirgends angeschrieben. Der Preis beträgt zwischen 2.000 UZS und 3.500 UZS und wird vom Tankwart anscheinend spontan festgelegt, wobei vom Touristen immer ein Preis am oberen Ende der Preisskala verlangt wird. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, nur da zu tanken wo einheimische Bus- oder LKW-Fahrer tanken und diese nach dem Preis zu fragen. Wir haben dann das gleiche bezahlt wie die Bus- oder LKW-Fahrer und sind nicht auf die Forderungen des Tankwarts eingegangen. Insgesamt ist die Versorgungslage schwierig und man sollte den Tank nicht zu leer fahren.

Ebenfalls ein spezieller Fall ist die Bargeldversorgung. Geldautomaten gibt es nur vereinzelt in den großen Städten. Bevorzugt findet man sie in den Hotels der Oberklasse. Die Automaten zahlen aber nur Dollar aus, keine Landeswährung, was auch kein Wunder ist, da der größte Geldschein in Landeswährung 1.000 UZS ist. Dies entspricht einem Gegenwert von weniger als 0,40 €.
Zurück zum Geldautomat. Nachdem man sich erfolgreich mit Dollar versorgt hat,müssen diese nun in UZS gewechselt werden. Der offizielle Kurs beträgt 2.150 UZS für einen Dollar. Der Kurs auf dem Schwarzmarkt beträgt dagegen etwa 2.750 UZS pro Dollar. Offiziell ist das Wechseln auf der Straße verboten und es sollen wohl – vor allem in Taschkent – auch Polizisten in Zivil dieses Verbot überwachen. Deshalb haben wir nicht auf der Straße gewechselt, sondern sind einfach in ein beliebiges Geschäft gegangen und haben gefragt wo wir wechseln können ... meistens dann an Ort und Stelle bei einem Glas Tee. Da hat man dann auch genug Zeit das erhaltene Geld nach zu zählen. Für 100 US$ erhält man immerhin 275.000 UZS in 1.000 UZS Scheinen, d.h. man erhält einem Stapel Geldscheine von 3 cm Höhe mit insgesamt 275 Scheinen.

Ansonsten ist das Leben in Usbekistan angenehm. Die Leute sind freundlich und gleichzeitig zurückhaltend. Man kann überall übernachten und findet einfach schöne Plätze.

Der Einkauf von Lebensmitteln ist insoweit unkompliziert, als das es überall kleine Läden gibt. Außer in den großen Supermärkten in Taschkent, sind keine Preisschilder an den Waren und man muss alles erfragen und auch handeln.

Das Internet ist weit verbreitet. In den Städten haben wir immer einen WIFI - Zugang in der Lobby eines Hotels gefunden. Der Kauf einer SIM-Karte für das Handy ist ebenfalls einfach und billig. Es wird lediglich der Reisepass benötigt. Die Karte wird sofort freigeschaltet. Wir haben für eine Karte mit 11 US$ Gesprächsguthaben insgesamt 35.000 UZS bezahlt.

Übernachtungsplätze
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