<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Länder
Aufenthalt

17.03.2017 - 27.04.2017
30.05.2017 - 20.06.2017

Fahrstrecke

3.811 Km
2.846 km

Fahrtkosten

Diesel:  ~ 0,81 €/l

Mexiko

Vor der Reise
Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Mexiko wird bei einem Aufenthalt bis 180 Tage kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt. Eine KFZ Versicherung ist vorgeschrieben und kann im Vorfeld per Internet abgeschlossen werden. Wir haben die Versicherung für ein Jahr über Lewis und Lewis abgeschlossen. Kosten für ein Jahr (nur Haftpflicht) 204 US$.



Einreise

Grenzübergang Subteniente Lopez
Der Grenzübergang ist neu, modern und weitläufig. An der Einfahrt zum Grenzübergang verteilt ein Beamter der Migracion die Touristenkarten und wirft einen Blick in den Pass. Dann zum nächsten Gebäude gehen (oder besser fahren). Dort befindet sich der Schalter der Migracion. Die ausgefüllten Touristenkarten abgeben und dann wird der Pass gestempelt. sehr zügig. Direkt gegenüber des Migracionsschalters befindet sich die Bancerito. Dort wird die Einfuhrerlaubnis für das Auto beantragt und bezahlt. Für PKW beträgt die genehmigte Aufenthaltsdauer 6 Monate, für Wohnmobile 10 Jahre. Für die Genehmigung werden der Fahrzeugschein, der Führerschein und der Pass benötigt. Die Mitarbeiter sind in der Lage einen deutschen Fahrzeugschein zu lesen und selbstständig die Fahrzeugdaten heraus zu finden (Alle Achtung). Die Kosten für die Genehmigung betragen 1143 MZN. Mit der 10 Jahresgenehmigung kann man in diesem Zeitraum beliebig Ein- und Ausreisen ohne weitere Kosten. Man erhält die Genehmigung und einen Aufkleber für die Windschutzscheibe (der Aufkleber enthält einen RFID-Chip). Beim Bancerito kann auch gleich die Gebühr für die Touristenkarte bezahlt werden (500 MZN pro Person). Alle Quittungen gut aufheben. Alle Gebühren können mit Kreditkarte oder in bar (MZN oder US$) bezahlt werden.
Nachdem wir die Genehmigung bekommen haben, erfolgt noch eine Fruchtkontrolle. Ziemlich genau. jeder Schrank wird inspiziert. Gesucht wird nach frischem Fleisch, Käse, Obst und Gemüse.
Dann fahren wir zum nächsten Gebäude. Hier ist die Zollkontrolle. Der Beamte kontrolliert die Fahrgestellnummer und vergleicht sie mit der Genehmigung. Dann wirft er einen kurzen Blick in den Innenraum.
!00 Meter weiter kommt noch eine Desinfektionsanlage. Hier werden nur von Ausländern wieder Gebühren verlangt. 95 MZN pro Fahrzeug (zahlbar nur in Cash).
Jetzt ist endlich alles erledigt.

Dauer: 1 Stunde; Kosten: 1143 MZN Einfuhrgenehmigung Auto, 95 MZN Desinfektion Auto, 500 MZN Touristenkarte pro Person.

Grenzübergang Flughafen Mexico-City
Die Touristenkarte und die Zollerklärung bekommen wir schon im Flugzeug ausgehändigt. Mit der ausgefüllten Touristenkarte geht es bei der Einreisekontrolle sehr schnell. Es werden keine Gebühren für die Touristenkarte verlangt. Danach das Gepäck abholen und dann zum Zoll. Dort muß man ein Knöpfchen drücken und ein Zufallsgenerator entscheidet ob das Gepäck geröntgt wird oder nicht. Obwohl wir von der Maschine nicht zur Kontrolle ausgewählt wurden, hat eine Beamtin trotzdem das Gepäck überprüft. Ein Teil unserer Wurstvorräte fielen dann der Kontrolle zum Opfer. (Anmerkung: Die Einfuhr von Wurst und Käse nach Mexiko ist nicht grundsätzlich verboten. Es ist erlaubt originalverpackte und mit einem Gütesiegel versehene Wurst- und Käsewaren einzuführen)
Dauer: 30 Minuten; Kosten: keine


Ausreise

Grenzübergang Flughafen Mexico-City

Die Ausreise aus Mexico über den Flughafen ist erstaunlich unkompliziert. Beim Check-in werden die Touristenkarte und der Pass überprüft. Das war alles. Keine weitere Pass- oder Zollkontrolle. Lediglich die Sicherheitskontrolle vor dem Gate. Beim Einsteigen wird die Touristenkarte einbehalten.

Kosten: keine

Grenzübergang Tecate

Der grenzübergang Tecate liegt etwa 30 Kilometer östlich von Tijuana und ist klein und unkompliziert. Auf der mexikanischen Seite an die Schlange der wartenden PKW anstellen und langsam zur Grenze vorrücken. Es gibt an der Wartespur keine Ausreisekontrollen. Weder Immigration noch Zoll. Nach einer halben Stunde warten, waren wir in den USA.

Dauer: 30 Minuten; Kosten: keine


Unterwegs im Land


Nach dem kleinen Belize ist das große Mexiko wieder eine Umstellung. Die Entfernungen sind wieder sehr ordentlich.

Dafür sind die Straßen aber auch sehr ordentlich. Praktisch alle Straßen sind geteert. Überwiegend sind sie in gutem Zustand und gut zu fahren. Lediglich die allgegenwärtigen Topes
(Bodenschwellen) trüben das Vergnügen und sind ein Thema für sich. In praktisch jedem Ort gibt es mehrere davon. Meistens sind sie angekündigt und markiert. Leider nicht immer. Aus diesem Grunde klebt das Auge eigentlich nur auf der Fahrbahn und man fährt selten entspannt. Solange die Topes offizielle Topes sind, kann man sie ganz gut, d.h. Mit 20-30 km/h überfahren. Es gibt jedoch eine Unmenge selbstgebastelter Topes. Diese Hindernisse sind oft so hoch und kantig, dass man nur im Schritt darüber klettern kann. Besonders schlimm ist es in Chiapas auf der MEX 199. Dort gibt es auf einer Strecke von etwa 200 Kilometern über 300 selbstgebastelte Topes, Tendenz steigend.

Das zweite schwerwiegende Problem (auch wieder überwiegend in Chiapas),
sind die Straßenblockaden durch Anwohner. Zum Mittel der politischen oder sonstigen Auseinandersetzung gehört es hier die Straße stunden – oder gar tagelang zu blockieren. Manchmal kann man diese Blockaden großräumig umfahren, manchmal auch nicht. Jedenfalls tragen sie nicht zur Verbesserung des Reiseerlebnisses bei.

D
iese Probleme kann man umgehen, wenn man die kostenpflichtigen Autobahnen benutzt. Erkennbar sind die kostenpflichtigen Autobahnen an der Nummerierung (Zusatz „D“ zur Straßennummer) und der Beschilderung („Cuota“). Die Qualität ist gut, die Kosten jedoch hoch. Die Maut beträgt etwa 1 MXN pro Kilometer, d.h. etwa 5 € pro 100 Kilometer. Auf der MEX 15D zwischen Mexico-City und Matzatlan liegt die Maut noch höher. Für die etwa 1.100 Kilometer haben wir ca. 80 € zahlen müßen.

Auf und neben den Straßen ist eine hohe Polizei- und Militärpräsenz festzustellen. Wir wurden bisher jedoch noch nicht angehalten, kontrolliert oder schikaniert. Im Gegenteil,
uns wurde oft nur freundlich zugewinkt.

Damit sind die negativen Zustände schon weitgehend beschrieben. Ansonsten entspricht das Reisen in Mexiko sehr stark dem Reisen in Europa. Es gibt alles was man benötigt,
in fast jedem Ort. Das trifft auf Lebensmittel, Diesel, Werkstätten und auch SIM-Cards zu.
Das Preisniveau ist erfreulich niedrig (trifft auch auf alles zu).

Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Ausnahme: Manche Orte in Chiapas.

Einen Übernachtungsplatz zu finden ist sehr einfach. In den meisten Gegenden kann man  bedenkenlos wild campen. Es findet sich fast überall auch ein Stellplatz auf einem Campingplatz, an einem Restaurant, Strand oder an einer PEMEX-Tankstelle (auf Überlandstrecken)

Zwischenfazit Mexiko: Ohne Topes und Straßenblockaden ein Traumreiseland.

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