<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Länder
Aufenthalt

14.03.2018 - 11.04.2018

Fahrstrecke

3.613 km

Fahrtkosten

Diesel:  ~ 0,82 €/l

Mexiko

Vor der Reise
Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Mexiko wird bei einem Aufenthalt bis 180 Tage kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt. Eine KFZ Versicherung ist vorgeschrieben und kann im Vorfeld per Internet abgeschlossen werden. Wir haben die Versicherung für ein Jahr über Lewis und Lewis abgeschlossen. Kosten für ein Jahr (nur Haftpflicht) 204 US$. Die KFZ versicherung haben wir für drei Monate verlängert. Kosten für 3 Monate: 120 US$.



Einreise

Grenzübergang Nogales (Stadt)
Der Grenzübergang in der Stadt ist nicht sehr frequentiert. Es wurden lediglich die Autopapiere (Temporäre Import Permit von unserem letztem Aufenthalt) kontrolliert. Nach einem Abgleich der Papiere mit der Fahrgestellnummer konten wir weiterfahren. Die Touristenkarte könnten wir bei der zweiten Kontrollstelle nach 21 Kilometer auf der MEX 15 erwerben.

Direkt nach der Grenze versuchen Händler KFZ Versicherungen, SIM-Karten zu verkaufen und bieten Geldwechsel an. Am besten gar nicht beachten, da es sowohl hier als auch an der zweiten Kontrollstelle mehrere Versicherungsbüros und ATM's gibt. Etwa 500 Meter hinter der Grenze ist auf der linken Straßenseite ein großes TELCELL- Kundencenter mit ebenfalls großem, bewachten Parkplatz. Hier haben wir unsere SIM-Karte in wenigen Minuten aufgeladen.

Vor der zweiten Kontrollstelle weist ein Schild auf den Parkplatz für den Erwerb von Permits nach rechts. Dort angehalten sind wir zur Migration. Keinerlei betrieb. Ausfüllen der Touristenkarte am Schalter. Check des Ausweises durch den Beamten am Schalter. Danach zum bezahlen zum Banjecito. Mit der Quittung der Einzahlung der Gebühr (533 MXN) wieder zurück zum Schalter der Migracion. Dort werden die Touristenkarte und der Pass abgestempelt und wir erhalten alle Papiere , einschl. der Quitung zurück. Es erfolgt keine weitere Kontrollé der Autopapiere oder des Autos. Weder Zoll noch Lebensmittelkontrolle. Wir können fahren.

Dauer: 15 Minuten ; Kosten: 533 MXN (~ 23 €) pro Person.



Ausreise

Grenzübergang Nuevo Laredo - Puente International 2

Das Schwierigste an der Überquerung ist das Finden der richtigen Zufahrtsstraße, denn die Beschilderung ist etwas verwirrend. Etwa 10 Kilometer vor der Grenze sind wir nach rechts auf die Umgehungsstraße abgebogen. geradeaus geht es zur (geschlossenen) Puente 1 und nach links zur (nur für LKW) Puente 3. Die Umgehungsstraße führt dann direkt zur Grenze. An der Grenze immer links halten, denn dort sind die Schalter zur Rückgabe der Vehicle Permit. Der Zollbeamte hat etwa eine halbe Stunde gebraucht bis er die Fahrgestellnummer drei mal fotografiert, mit seinem Vorgesetzten telefoniert und uns schließlich mitgeteilt hat, das es ein Problem mit der Fahrgestellnummer gäbe, da sie "homemade" wäre und nicht den mexikanischen Vorschriften entspricht.
Wir haben ihm dann geantwortet, dass sie a) nicht "homemade" , sondern von der Fabrik vergeben ist und b) die mexikanischen Vorschriften nicht maßgebend sind. Nach einem weiteren Telefonat hat er uns dann eine Quittung über die zurückgegebenen Papiere ausgestellt und den Aufkleber auf der Windschutzscheibe entfernt.
Wenige Meter weiter mußten wir dann an einem Schalter Brückenmaut bezahlen (28 MXN oder 1,65 USD). Damit haben wir dann Mexiko endgültig verlassen.

Dauer: 30 Minuten; Kosten: 1,65 USD


Unterwegs im Land


Dafür sind die Straßen aber auch sehr ordentlich. Praktisch alle Straßen sind geteert. Überwiegend sind sie in gutem Zustand und gut zu fahren. Zu unserem Erstaunen ist die MEX 15 von Nogales in Richtung Guaymas fast ohne die ekelhaften Topes (Bodenschwellen). Auf den über 400 Kilometern haben wir lediglich 6 davon gezählt. Zudem wird die Straße zur Zeit auf durchgehend 4-Spuren ausgebaut. Lange Baustellenabschnitte, die sich aber zügig befahren lassen. Zur Zeit existieren auf dem Abschnitt nur 2 Mautstellen (Gesamtkosten 100 MXN). Wir nehmen aber an, dass nach dem Abschluß der Arbeiten die gesamte Strecke mautpflichtig wird.
Insgesamt sind die Straßen im Norden Mexikos angenehmer zu befahren als im Süden, da die Anzahl der Topes deutlich geringer ist.

Auf und neben den Straßen ist eine hohe Polizei- und Militärpräsenz festzustellen. Wir wurden bisher jedoch noch nicht angehalten, kontrolliert oder schikaniert. Im Gegenteil,
uns wurde oft nur freundlich zugewinkt.

Damit sind die negativen Zustände schon weitgehend beschrieben. Ansonsten entspricht das Reisen in Mexiko sehr stark dem Reisen in Europa. Es gibt alles was man benötigt,
in fast jedem Ort. Das trifft auf Lebensmittel, Diesel, Werkstätten und auch SIM-Cards zu.
Das Preisniveau ist erfreulich niedrig (trifft auch auf alles zu).

Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Ausnahme: Manche Orte in Chiapas.

Einen Übernachtungsplatz zu finden ist sehr einfach. In den meisten Gegenden kann man  bedenkenlos wild campen. Es findet sich fast überall auch ein Stellplatz auf einem Campingplatz, an einem Restaurant, Strand oder an einer PEMEX-Tankstelle (auf Überlandstrecken)

Zwischenfazit Mexiko: Ohne Topes und Straßenblockaden ein Traumreiseland.

Übernachtungsplätze
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