<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

07.06.2015 - 30.06.2015

Fahrstrecke

2.710 Km

Fahrtkosten

Diesel:  0,80 €/l

Kenia

Vor der Reise
keine besonderen Vorbereitungen erforderlich, Visa erforderlich, Wir haben das EAC Visa bereits in Ruanda gekauft, so das in Kenia keine weiteren Kosten anfallen.


Einreise

Grenzübergang Malaba

Der Grenzübergang befindet sich zur Zeit im Umbau. Alles sehr chaotisch. Man muß aufpassen nicht einfach durchzufahren. Das Abfertigungsgebäude ist eine ziemlich marode Baracke. Der Zollschalter befindet sich an der Kopfseite und der Immigrationschalter liegt ziemlich versteckt in der Mitte der Baracke an der Rückseite. Immigration geht schnell, da wir bereits das EAC-Visum haben. Danach zum Zoll. Dort wieder Diskussionen über die Road Tax. Zunächst wollen die Beamten das Ogermobil als LKW einstufen, mit der Folge, dass 6 USD/100 km zu bezahlen wären. Nach einigen Telefonaten wird dann festgestellt, dass das Ogermobil gar nichts kostet, da es ein leichtes privates Fahrzeug (unter drei Tonnen) ist. das Carnet wird abgestempelt, die Beamten entschuldigen sich sogar und wir haben freie Fahrt. Keine weiteren Kontrollen.
Dauer: 30 Minuten, Kosten: keine


Ausreise

Grenzübergang Moyale

Wieder ein entspannter Grenzübergang. Nachdem wir die letzten 30 Kilometer auf teilweise schlechter Baustellenpiste zurückgelegt haben, erwartet uns am Grenzübergang löchriger Teer.
Nach dem B
eginn des Teers ganz links parken. Das erste Gebäude im Mittelstreifen ist der Zoll. Nicht zu verfehlen, da sehr große Schilder davor stehen. Das Stempeln des Carnets dauert nur wenigen Sekunden. Keine Frage nach der Road Tax. Dann weiter zum zweiten Gebäude. Immigration. Ebenfalls große Schilder. Auch hier geht es schnell. Nach wenigen Minuten sind die Pässe gestempelt. Dann weiter zum dritten Gebäude. Hier residiert die Polizei. Das Auto wird im großen Buch registriert, dann hebt sich der Schlagbaum und wir verlassen Kenia.

Keine Kontrollen.
Dauer: 20 Minuten, Kosten: keine


Unterwegs im Land


In Kenia ist die Streuweite der Straßenqualität groß. Teilweise hervorragende, teilweise aber auch unterirdisch schlechte Hauptstraßen. Die Nebenstrecken sind durchweg nicht so gut. Die Verkehrsdichte ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Einsame Streckenabschnitte wechseln mit stark befahrenen. Eine Sache für sich ist die A109 zwischen Nairobi und Mombasa. Sehr viel LKW Verkehr und eine absolut rücksichtslose Fahrweise prägen diese Verbindung. Die Strecke ist hochgefährlich und erinnert an den „Autoput“ in Ex-Jugoslawien.

Erfreulich ist das Verhalten der Polizei. Es gibt im Umfeld der größeren Orte Kontrollen. Bis jetzt waren alle Kontrollen ausnahmslos freundlich und korrekt. Keine Abzocke.

Tankstellen gibt es genug. Diesel kostet etwa 0,76 €/l.

SIM-Karten für das Internet sind auch überall erhältlich. Die Netzabdeckung ist sehr gut. Zum Kauf und Freischalten der SIM-Karte wird der Pass benötigt. Eine Karte kostet etwa 2 €. 2GB Internet etwa 9 €.

Lebensmittel kann man überall kaufen. Die Versorgung ist gut, aber teuer. Das Preisniveau ist etwas höher als in Deutschland.

Es ist ziemlich einfach einen ruhigen Übernachtungsplatz zu finden, da es viel Platz zwischen den einzelnen Orten gibt und die Bevölkerung im allgemeinen angenehm zurückhaltend ist. Unsicher haben wir uns bisher nicht gefühlt.

Ein Kapitel für sich sind, wie in allen Ländern Ostafrikas, die Nationalparks. Die Eintrittspreise sind exorbitant. Die Preispolitik ist diskriminierend. Je nach Park werden – von Ausländern – bis zu 90 €/Tag verlangt. Fast alle landschaftlich schönen Bereiche Kenias sind als Nationalpark ausgewiesen, so dass wir von den wirklich schönen Seiten Kenias nichts mitbekommen.

Kenia ist für uns am Ende leider nur ein Transitland, da wir uns die Highlights in den Nationalparks nicht leisten können und wollen. Eigentlich schade.

Fotosammlung
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