<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

14.03.2017 - 17.03.2017

Fahrstrecke

300 Km

Fahrtkosten

Diesel:  ~ 1,10 €/l

Belize

Vor der Reise
Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Belize wird bei einem Aufenthalt bis 90 Tage kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt. Eine KFZ Versicherung ist vorgeschrieben und kann direkt hinter der Grenze abgeschlossen werden.

Einreise

Grenzübergang Benque Viejo del Carmen
Direkt hinter dem Bogen für die Desinfektion befindet sich das Abfertigungsgebäude. Davor parken und in das Gebäude gehen. Man läuft direkt auf die Schalter der Migracion zu. Dort zunächst eine Einreisekarte ausfüllen. Dann die ausgefüllte Karte abgeben und der Pass erhält einen Einreisestempel. Weiter geradeaus liegt der Tresen des Zolls. Dort mit Fahrzeugschein, Pass und Führerschein anstellen. Der Beamte nimmt die Daten des Autos auf und prüft die Fahrgestellnummer am Auto. Dann schreibt er die temp. Einfuhrerlaubnis. Dauer des Aufenthalts nach Wunsch. Dann kommt ein Beamter der Quarantänebehörde und kontrolliert Auto und Kühlschrank nach Obst, Gemüse und Fleisch. Großzügige Kontrolle. Dann zum kleinen Schalter an der Ausfahrt gehen und dort die "Proccessing Fee" von 30 BZD. bezahlen.
Damit sind die Formalitäten abgeschlossen. bei der Ausfahrt kontrolliert ein weiterer Beamter die Einfuhrerlaubnis und die Quittung für die "Proccessing Fee" (die Quittung unbedingt bis zur Ausreise aufbewahren, denn da wird sie erneut verlangt). Etwa 300 Meter hinter der Grenzkontrolle sind auf der rechten Seite (in einem großen eingzäunten Gelände) mehrere Versicherungsbüros. Dort kaufen wir die KFZ-Versicherung. EIne Woche kostet für das Ogermobil 29 BZD. Insgesamt ist der Ablauf übersichtlich und zügig.

Dauer: 30 Minuten; Kosten: 30 BZD Proccessing Fee und 29 BZD KFZ-versicherung


Ausreise

Grenzübergang Santa Elena
Der Grenzübergang ist neu und modern. Vor dem Abfertigungsgebäude ist ein Parkplatz. Dort das Auto abstellen und zu Fuß in das Gebäude. Zunächst kommt ein Tresen an dem Gebühren kassiert werden. Es werden verlangt: 30 BZD Ausreisegebühr, 7,50 BZD Conservation Fee und 2,50 BZD Border Fee. Wohlgemerkt pro Person. Mit der Quittung und dem Pass geht es zum nächsten Schalter. Migracion. Hier ist wieder ein Formular auszufüllen. Dann wird der Pass gestempelt. Durch die Schwingtür auf der linken Seite geht es nun zum Zoll. Der residiert nur in der Einreisehalle. Dort gibt es einen Schalter für "Motor Vehicle". An diesem Schalter wird die temp. Einfuhrerlaubnis abgegeben. Der Pass des Autoeigentümers wird erneut gestempelt. Jetzt können wir fahren. An der Ausfahrt werden die Quittungen über die Ausreisegebühr und die Quittung für die "Vehicle Proccesing Fee" von der Einreise kontrolliert. Freie Fahrt nach Mexiko, keine Fahrzeugkontrollen. Nach der Ausfahrt immer links halten, denn es gibt zwei Brücken nach Mexiko und die rechte ist nur für Fußgänger.

Dauer: 30 Minuten; Kosten: 40 BZD pro Person


Unterwegs im Land


In Belize sind wir nur wenige Tage, so dass unsere Eindrücke doch eher oberflächiger Natur sind.
In Belize wird Englisch gesprochen anstatt Spanisch. Das kommt uns entgegen. Belize ist jedoch ein – im Vergleich zu Guatemala ziemlich teuer. Das fängt schon an der Grenze an. Die Kosten für die Ein-und Ausreise summieren sich auf rund 70 US$ (einschl. KFZ-Haftpflichtversicherung) für 2 Personen und das Ogermobil.
Da stellt sich schon die Frage, warum man Belize überhaupt besuchen sollte. Es gibt eigentlich nichts in Belize, was es nicht in den – deutlich günstigeren – Nachbarländern auch zu sehen gibt. Mit einer Ausnahme : Die  Aktun Tunichil Muknal Höhle (ATM Cave). Allein f
ür den Besuch dieser Höhle lohnt sich die Reise nach Belize. (siehe Blog ….)

In Belize ist alles eine Nummer kleiner. Das Land sowieso und die Straßen auch. Die Hauptstraßen sind durchgehend geteert, ziemlich schmal und der Belag meistens rau. Dafür gibt es nur wenig Schlaglöcher. Die Nebenstraßen sind eher selten geteert aber dafür reichlich mit Schlaglöchern versehen.

Die Verkehrsdichte ist gering, so dass man eigentlich ganz gut voran kommt.

Die Versorgung mit Diesel ist gesichert. Diesel kostet etwa 1,10 €/l und ist damit erheblich teurer als in allen Nachbarländern.

Eine SIM Card haben wir wegen des kurzen Aufenthaltes in Belize nicht gekauft. Gut und schnell funktioniert das kostenfreie WIFI in Lokalen, insbesondere in den Touristenorten

Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist in Ordnung. In allen größeren Städten gibt es Geschäfte mit den wesentlichen Waren. Auf Märkten bekommt man Obst und Gemüse in guter Qualität und vernünftiger Auswahl

Einen Übernachtungsplatz zu finden ist nicht schwer. Man kann bedenkenlos wild campen. Auch in Orten findet sich ein Plätzchen. Da Nachts praktisch kein Verkehr herrscht, sind auch Parkplätze an Durchgangsstraßen im Allgemeinen auch sehr ruhig.

Die Bevölkerung ist im wesentlich nett und freundlich. Kurz gesagt das reisen in Belize ist angenehm. Aufgrund der Größe des Landes und der relativ hohen Preise sind wir ziemlich schnell durch das Land durch gefahren.

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