<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Länder
Aufenthalt

04.03.2018 - 14.03.2018

Fahrstrecke

1.202 Km

Fahrtkosten

Diesel:  ~0,57 €/L

USA - Westen

Vor der Reise
Grundsätzlich ist die Einreise in die USA ohne Visum möglich. Die Aufenthaltsdauer ist dann jedoch auf 90 Tage beschränkt (bei Abstechern nach Mexiko oder Kanada werden die Tage weitergezählt). Da wir länger in den drei genannten Ländern bleiben, haben wir uns entschieden ein B1/B2 - Visum zu erwerben. Mit dem Visum können wir bei jeder Einreise bis zu 180 Tage in den USA bleiben. Der Prozeß der Visumerteilung ist jedoch etwas mühsam. Zunächst wird im Internet das Formular DS 160 ausgefüllt, dann die Visumsgebühr (160 US$) überwiesen. Abschließend muß man - nach Terminvereinbarung - persönlich beim nächstgelegenen Konsulat die Pässe abgeben. Dabei werden durch den Konsularbeamten einige Fragen zum Reisezweck gestellt. Der Visumsantrag wird direkt entschieden. Die Pässe mit dem Visum liegen ein paar Tage später im heimischen Briefkasten. Das Visum gilt dann 10 Jahre.
Etwas schwierig und vor allem teuer ist die KFZ-Versicherung für die USA. Zur Zeit ( Mai 2017) bietet nur eine Versicherung (über Seabridge oder Thum) eine KFZ-Versicherung für die USA an. Die Versicherung gibt es zudem nur in der Variante Haftpflicht mit Vollkasko. Außerdem werden nur Fahrzeuge, die jünger als 20 Jahre sind versichert. Die Kosten sind exhorbitant. Die Versicherung für das Ogermobil kostet 1800 US$ für 6 Monate !!!. Dafür funktioniert der Abschluß über Seabridge reibungslos. Innerhalb von einer Woche hatten wir die Police in den Händen. Die Verlängerung der Versicherung ist genauso einfach, aber ebenfalls genauso teuer.



Einreise

Grenzübergang Flughafen San Francisco
Unser Flug nach Las Vegas beinhaltet einen Zwischenstop in San Franciso. Die Einreiseprozedur (Immigration und Zoll) in die USA findet immer am ersten Flughafen den man in den USA erreicht statt. Dafür muß man das augegebene Gepäck abholen und nach der Zollkontrolle wieder abgeben.
Im Flugzeug werden die Zollerklärungen verteilt. Wir geben wahrheitsgemäß an, dass wir Lebensmittel im Gepäck dabei haben.
Zunächst geht es zur Immigration. Eine lange Warteschlange vor Immigration. Zunächst werden wir zur "Automatischen Passkontrolle" geschickt. An den Automaten, die an ATM's erinnern, scannen wir die pässe und beantworten die selben fragen wie auf der Zollerklärung noch einmal. Nach erfolgter Eingabe erhalten wir eine Quittung ausgedruckt. Mit dieser Quittung müssen wir uns jetzt nochmal an den Schaltern anstellen. Es dauert ziemlich lange bis wir endlich an der Reihe sind. Der Beamte ist - überraschend - freundlich. Nach dem üblichen woher, wohin und weshalb Fragespiel stempelt er wieder 6 Monate Aufenthaltserlaubnis in den Pass. WIeder die gleichen Fragen wie auf der Zollerklärung. Bis hierher haben wir fast 40 Minuten seit dem Aussteigen aus dem Flugzeug gebraucht. Nach erfolgter Passkontrolle sind es nur ein paar Meter bis zum Gepäckband. Das Gepäck wartet schon auf uns. Weiter zur Zollkontrolle. Dort werden wir zum scannen des gepäcks geschickt. Wieder die Fragen zu den Lebensmitteln. Wir haben nur Käse und Senf dabei. Beides kein Problem. Der Zöllner ist ebenfalls sehr freundlich. Wir können es kaum glauben. Nach wenigen Miunuten sind wir fertig. Direkt nach dem Verlassen des Zollbereiches der Schalter zum erneuten Abgeben des Gepäcks. Wieder ein freundlicher Mitarbeiter, der uns das Gepäck abnimmt und uns den Weg zum Gate für unseren Anschlußflug erklärt. Vor dem Gate die Sichertheitskontrolle. Wir haben - warum auch immer - "TSA PRE" Status. Das ist eine feine Sache und spart viel Zeit, denn für Reisende mit diesem Status gibt es besondere Kontrollpunkte ohne Warteschlangen an denen es besonders schnell geht. Nur das Handgepäck auf das Band (ohne auspacken von Elektronik) und durchgehen. Keine weitere Kontrolle. Fertig. Bis zum Gate sind es jetzt noch 100 Meter. Alles in allem haben wir vom Verlassen des Flugzeuges bis zum Erreichen des Anschlussfluges 1 Stunde benötigt und nur freundliche Beamte und Mitarbeiter getroffen. Wir sind angenehm überrascht.

Dauer: 1 Stunde; Kosten: keine



Ausreise

Grenzübergang Nogales (Stadt)
Wie üblich keinerlei Kontrollen.

Dauer: 1 Minute; Kosten: keine


Unterwegs im Land


In den USA ist vieles so, wie wir es von Deutschland gewöhnt sind. Die Unterschiede im Reisen sind gering.

Zunächst zum Verkehr. Die Straßen sind ausgezeichnet. Praktisch kein Speed Humps, Topes oder wie man die fürchterlichen Bodenschwellen noch nennen möchte. Dafür ist der Verkehr auch viel stärker als in den Ländern Lateinamerikas. Man fühlt sich wie zu Hause während des Berufsverkehrs. Die Überlandstraßen haben (zunächst) etwas verwirrende Bezeichnungen. Ein Highway entspricht den Bundes-oder Landstraßen in Deutschland. Wogegen ein Freeway oder eine Interstate den deutschen Autobahnen gleichzusetzen ist. Trotz der manchmal bis zu 6 Spuren pro Richtung sind diese Autobahnen im Bereich der großen Städte vollkommen verstopft. Hilfreich sind dann die HOV (High Occupancy Vehicle) Spuren. Die am linken Rand angeordneten Spuren sind nur für Fahrzeuge mit 2 oder mehr Insassen und im Allgemeinen wesentlich schneller zu befahren als die übrigen Spuren.

Die Amerikaner fahren (meistens) ausgesprochen defensiv und die Verkehrsregeln werden penibel befolgt. Wenn man aus dem Süden kommt ist das sehr irritierend.

Einkaufen ist wahrscheinlich die Beschäftigung der ein US-Bürger am liebsten nachgeht. Anders lässt sich die unübersehbar große Zahl an Läden und Einkaufzentren eigentlich nicht erklären. Der Nachschub an Lebensmitteln ist wirklich kein Problem. Ein Problem sind allerdings die ziemlich hohen Preise. Es gibt jedoch eine Reihe von Lebensmittelketten (Grocery Outlet, Trader's Joe, Walmart) die ziemlich preiswert sind. Sogar ALDI-Märkte gibt es neuerdings in Teilen der USA (Eine Karte mit den Märkten findet man auf der ALDI-Homepage www.aldi.us).

Ein echtes Problem sind die Werkstätten in den USA. Es ist schwierig eine Werkstatt zum Ölwechsel oder zur Reparatur von Reifen zu finden. Vor lauter Angst verklagt zu werden, werden nur Arbeiten ausgeführt, für die die Werkstatt zertifiziert ist.

Ein besonderes Kapitel ist die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Es gibt eine Unmenge an Campgrounds oder RV-Parks. Diese sind jedoch oft voll und zudem ziemlich unattraktiv, da die Zelte und Fahrzeuge dort dicht an dicht stehen. Zudem sind diese Plätze extrem teuer. Preise zwischen 30-50 $ pro Nacht und Platz sind die Regel. Glücklicherweise kann man in National Forests, sowie auf BLM (Bureau of land Management) Land unentgeltlich übernachten. Das Gleiche gilt für Parkplätze an den Fernstraßen, solange es nicht durch Schilder verboten ist. Eine weitere, kostenlose Alternative sind die Parkplätze von Supermärkten. Auf vielen Walmart Parkplätzen herrscht am Abend eine regelrechte Campingplatzstimmung. Neben Reisenden schlafen aber auch Obdachlose in ihren Fahrzeugen.

Ein weiteres Thema sind die Eintrittspreise zu Sehenswürdigkeiten. Sehr lohnenswert ist der Annual Pass für die Nationalparks und National Monuments. Für 80 $ kann man ein Jahr unbegrenzt die Parks besuchen. Für viele Sehenswürdigkeiten gilt, dass sie entweder für umsonst oder zu extrem hohen Preisen besichtigt werden können.

Ebenfalls teuer sind Prepaid SIM-Karten und die Datenpakete für diese Karten. Kosten von 40$ pro Monat für 1 GB sind die Regel. Wir haben unsere Karte aus Mexiko genutzt, denn die funktioniert in den USA und Kanada zu den gleichen Konditionen wie in Mexiko. 40 Tage unbegrenztes Telefonieren und 1,5 GB-Datenvolumen kosten dann nur mit 15 $.

Die Landschaft an der Westküste ist grandios und ein echtes Erlebnis. Die Amerikaner sind durchaus freundlich und auch hilfsbereit. Dadurch ist das Reisen wirklich angenehm. Bisher sind wir von den USA positiv überrascht.

Übernachtungsplätze
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