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Aufenthalt

30.03.2014 - 28.04.2014

Fahrstrecke

2.445 Km

Fahrtkosten

Diesel:  0,93 €/l

Laos

Vor der Reise

Für Laos erhält man ein Visa-on-arrival an der Grenze. Gültigkeitsdauer 30 Tage, Benötigte Dokumente: Passbild, Kosten 30 $


Einreise

Grenzübergang Houayxay

Seit Anfang 2014 ist der neue Grenzübergang an der Friendship Bridge IV in Betrieb. nach Überquerung der Brücke bis zum großen, riesigen und verwaisten Abfertigungsgebäude vorfahren. Dann zunächst zu den Schaltern für Bustouristen gehen und dort das Visum abholen. Dazu wird ein Passbild benötigt und zwei Formulare ausgefüllt. Die Beamten kontrollieren den Thailändischen Ausreisestempel und erteilen das Visum nur in dem Pass in dem der Stempel ist. Danach zurück zum Auto und am ersten Häuschen den einreisestempel abholen. Gültigkeit kontrollieren. Dann weiter zum übernächsten Häuschen. Dort das Carnet de passages abstempeln lassen. Keine Kontrollen. Dauer : 30 Minuten, Kosten : 30 $ pro Visum zzgl. 1 $ Overtime fee (am Wochenende).

Ausreise

Grenzübergang Veun Kham

Achtung Betrugsversuch durch korrupte Beamte
(siehe Blog : Kambodscha 1 – Protokoll eines Grenzübertritts)

Etwa 1 Kilometer vor dem Grenzübergang ist eine unscheinbare Schranke. Bei uns war sie offen und niemand zu sehen. An der Schranke dennoch anhalten, denn links ist der Zoll. Einen Beamten suchen, Carnet de Passages abstempeln lassen. Keine sonstige Kontrolle.
Dann weiter zur eigentlichen Grenze. Das moderne Gebäude ist noch nicht in Betrieb. Am Gebäude links vorbeifahren bis zur kleinen Baracke auf der linken Seite. Dort den Ausreisestempel abholen. Der Beamte versuchte eine Stamp Fee zu erpressen. Nicht beirren lassen, eine solche Fee gibt es nicht. Danach weiter zur Schranke. Dort wird das Auto in ein Buch eingetragen. Das war's. Kosten : Keine, Dauer 40 Minuten (mit Diskussionen).


Unterwegs im Land


Laos ist ein gemütliches Land. Alles geht etwas langsamer als gewohnt. Somit ist Laos der absolute Gegenentwurf zu Indien.

Der Straßenverkehr ist geruhsam. Die Verkehrsdichte gering bis moderat und die Straßen sind überraschend gut. Im Allgemeinen ist der Straßenzustand brauchbar. Es gibt nur sehr wenige richtig schlechte Abschnitte. Diese Aussage gilt jedoch nur für die Hauptverbindungsachsen. Auf lokalen Straßen muß man jederzeit
mit allem rechnen. Die realtiv guten Straßen kombiniert mit der geringen Verkehrsdichte führen – insbesondere auf der Straße 3 - immer wieder zu schweren LKW-Unfällen durch Selbstüberschätzung. Ansonsten fahren die laotischen Autofahrer sehr defensiv. Das ist auch gut so, denn wirklich fahren können die Laoten nicht. Da die Straßen – vor allem im Norden – ziemlich eng und kurvig sind, ist die durchschnitlliche Reisegeschwindigkeit eher gering.

Diesel gibt es in allen größeren Ortschaften.

Die Polizei fällt nicht weiter auf und Radarkontrollen haben wir nur eine einzige gesehen.

Lebensmittel und Getränke (insbesondere Bier) gibt es in jedem Ort. Außerhalb der Touristenzentren ist es schwierig Brot oder Butter zu bekommen. Das Preisniveau ist jedoch deutlich höher als in Thailand


Stellplätze zum Übernachten findet man jeden Abend leicht. Es gibt Unmengen idyllischer Plätze. Was es nicht gibt, sind Schilder mit der Aufschrift „CAMPING VERBOTEN“. Auch die lokale Bevölkerung stört sich nicht an Campern.

Die Laoten sind in der Regel freundlich aber zurückhaltend. Die Verständigung ist manchmal etwas schwierig, weil nur wenige Laoten Englisch beherrschen. Mit etwas G
eduld haben wir bisher aber jedes Problem lösen können.

Fazit: Laos ist ein schönes Reiseland mit angenehmen Menschen. Gestört hat uns bisher nur die ungehemmte Zerstörung der Regenwälder durch Brandrodung.


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