<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

02.02.2017 - 10.02.2017

Fahrstrecke

644 Km

Fahrtkosten

Diesel:   0,82 €/l

Costa Rica

Vor der Reise

Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Costa Rica wird bei einem Aufenthalt bis 90 Tage kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt.

Einreise
Grenzübergang Sixaola
Nach der Grenzbrücke das Auto rechts abstellen. Links ist das Gebäude mit Zoll und Migracion.
Zuerst zur Migracion. Wieder einmal einen Einreisezettel ausfüllen. Anstellen. Der Zettel wird einbehalten und der Pass gestempelt. Schnell und unkompliziert.
Dann zum Zoll. 3 Meter R
echts. Die drei Beamten sind mit dem Ansturm von zwei Klienten völlig überlastet. Nach einer halben Stunde Wartezeit bemüht sich einer von ihnen mir einen Antrag zum Ausfüllen zuzuschieben.
Antrag ausfüllen (Pass- und Autodaten; alles in Englisch). Der Beamte gibt die Daten in den Computer ein und schickt mich zur Versicherungsagentur. !00 Meter weiter, linke Seite (in der Pharmacy). Dort wird nur eine Versicherung für 3 Monate verkauft. Alles lamentieren und auch Anrufe in der Zentrale der Versicherung helfen nichts. Kosten 44,50 $. Mit der Police zurück zum Zoll. Jetzt wird wieder alles in den Computer eingegeben. Dann erhebt sich der Beamte um die Fahrgestellnummer zu kontrollieren. Danach ausdrucken des Einfuhrpapiers. Unterschreiben desselben und am Ende wird noch die Versicherungspolice angeheftet.
Fertig, keine weiteren Kontrollen. Wir fahren noch durch die Desinfektionsanlage. Völlig überraschend springt niemand auf um dafür Gebühren zu kassieren.
Dauer: 2,5 Stunden; Kosten:
44,50 $ für die Versicherung.

Ausreise
Grenzübergang Penas Blancas
Der Grenzübergang ist nicht sehr kompakt. Bereits mehrere Kilometer vor der eigentlichen Grenze stauen sich die LKW's an einer Abfertigungsstelle für Fracht. An dem Stau einfach vorbei fahren. 200 Meter vor dem Migracionsgebäude liegt links das Zollgebäude bei dem wir später die Ausreise für das Ogermobil durchführen. Eventuell sollte man zuerst zum Zoll gehen, dann spart man sich das zurück laufen. Das Gebäude der Migracion ist ein moderner Flachbau. Auf der rechten Seite des Gebäudes parken. Einige "Grenzhelfer" und Geldwechsler bieten ihre Dienste an. Wir haben sie allesamt ignoriert und wurden dann auch in Ruhe gelassen. Im Eingangsbereich befindet sich ein Automat für die Zahlung der Ausreisegebühr (war bei uns "Außer Betrieb"). Die Ausreisegebühr kann auch links vom Migracionsgebäude bei einer der Busagenturen bezahlt werden.
Mit der Quittung über die Zahlung und dem Pass ins Migracionsgebäude. Dort ein Ausreiseformular ausfüllen. Der Pass wird gestempelt. Dann zum Zoll.
Ebenfalls links vom Migracionsgebäude ist ein Schalter vom Zoll. War bei uns nicht besetzt. Deshalb 200 Meter zurück laufen zum Zollgebäude. Im Gebäude zum Schalter mit Pass und temporärer Einfuhrerlaubnis. Die Beamtein macht eine Kopie der Einfuhrerlaubnis, stempelt diese und gibt sie uns zusammen mit einem kleinem Laufzettel zurück. Keine Kontrolle des Autos.
Dann mit dem Laufzettel zurück zum Auto und Richtung Nicaragua fahren. Am letzten Schlagbaum wird der Laufzettel und die Kopie der Einfuhrerlaubnis des Autos kontrolliert, sowie der Laufzettel einbehalten. Das war's.
Dauer: 1,0 Stunden , Kosten: 8 US$ pro Person Ausreisesteuer

Unterwegs im Land


Costa Rica ist sicherlich das, aus touristischer Sicht, am meisten entwickelte Land in Zentralamerika. Neben den Vorteilen der, vorhandenen touristischen Infrastruktur, ist der wesentliche Nachteil das Preisniveau. Costa Rica ist ausgesprochen teuer. Jeder, noch so kleine, Wasserfall wird vermarktet. Es wird für wirklich alles Eintritt verlangt und die kleinste Einheit scheint 10 US$ zu sein.

Die Versorgung mit Diesel ist,
wie nicht anders zu erwarten, völlig unproblematisch. Diesel kostet etwa 0,82 €/l.

Die Qualität der Straßen – auch der Nebenstrecken - ist gut. Bis auf einen kurzen Abschnitt in San Jose sind die Straßen mautfrei.

Eine SIM Card haben wir wegen des kurzen Aufenthaltes in Costa Rica nicht gekauft. Gut und schnell funktioniert das kostenfreie WIFI an Tankstellen oder in Lokalen.

Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist sehr gut. In allen größeren Städten gibt es große Supermärkte, ansonsten kleinere. Das Preisniveau ist sehr hoch. Es gibt nur in wenigen Gegenden Stände mit frischen Obst und Gemüse am Straßenrand.

Costa Rica ist ein sehr sicheres Land. Wildes Campen ist kein Problem. Somit haben wir immer leicht gute Plätze für die Nacht gefunden.

Unser Fazit für Costa Rica: Obwohl die Einwohner sehr freundlich, die Landschaft grandios und das Klima angenehm sind, gehört Costa Rica zu den Ländern in den wir uns nur so lang wie nötig aufgehalten haben. Der Grund: Für das Gebotene ist das Land viel zu teuer. In den Nachbarländern kann man, für weniger als die Hälfte der Kosten, eine ähnliche Natur genießen und Erlebnisse mit netten Einwohnern haben.

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