<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

27.05.2015 - 07.06.2015

Fahrstrecke

1.053 Km

Fahrtkosten

Diesel:  0,90 €/l

Uganda

Vor der Reise

Da wir zum Gorilla Tracking gehen wollen, haben wir uns das nötige Gorilla-Permit vorab gesichert. In Uganda kostet ein Gorilla-Permit 600 USD. Für die Zeit bis zum 31.05. jedoch "nur" 350 USD. Das Permit ist unkompliziert über die Homepage der Uganda Wildlife Authorithy zu beziehen.

Einreise

Grenzübergang Cyanika

Ein herrlich unaufgeregter Grenzübergang. Lediglich zwei Gebäude und eine Hütte. Auf der linken Seite befindet sich die Immigration. Da wir ein EAC Visa haben, müssen wir nur eine Einreisekarte ausfüllen und der Pass wird gestempelt. Das dauert fünf Minuten. Auf der rechten Seite des Parkplatz befindet sich das neue überdimensionierte Gebäude für den Zoll. Dort muss mal wieder Road Fee bezahlt werden und das Carnet wird gestempelt. Die Road Fee kann nur in Landeswährung bezahlt werden. Keine USD oder Euro. Eine Bank oder ATM gibt es nicht. Lediglich Geldwechsler. Der angebotene Kurs entspricht jedoch ziemlich genau dem offiziellen Devisenkurs, ist also in Ordnung. Es ist auch kein großes Problem, das Ogermobil als PKW einstufen zu lassen. Nach Zahlung der Road Fee erhält man eine Quittung und das gestempelte Carnet zurück. Keine weitere Zollkontrolle. Keine Fragen nach einer KFZ-Versicherung
Zum Abschluss noch zur Hütte. Dort residiert die örtliche Polizei. Wieder einmal werden die persönlichen Daten in ein Buch eingetragen. Zum Lohn erhalten wir ein winziges Stück Papier mit ein paar unleserlichen Schriftzeichen und einem Stempel. Das ist der Gatepass, den wir an der Schranke der Ausfahrt abgeben. Dann können wir passieren.

Dauer: 20 Minuten, Kosten: 20 USD für Road Fee



Ausreise
Grenzübergang Malaba

Der Grenzübergang befindet sich zur Zeit im Ausbau. Dementsprechend chaotisch ist die Situation. Zunächst muß man sich auf der engen straße kilometerweit an den wartenden LKW's vorbeischlängeln. Schließlich erreicht man das neue Grenzgebäude. Im Gebäude zunächst zum hinteren ende. Dort befindet sich die Immigration. Dort werden Fingerabdrücke genommen und der Pass gestempelt. Dann zum vorderen Teil des Gebäudes. Dort ist der Zollschalter. Das Carnet wird gestempelt. Die Quittung für die Road Fee ungültig gestempelt. Alles zügig und freundlich. Keine weiteren Kontrollen.
Dann weiter an den LKW's vorbei nach Kenia fahren.
Dauer: 10 Minuten, Kosten: keine


Unterwegs im Land


Uganda ist für uns zunächst eine Entspannung. Im Gegensatz zu Ruanda sind hier viel weniger Leute unterwegs. Zudem sind die Leute wesentlich zurückhaltender als in Ruanda. Es ist wieder möglich anzuhalten ohne sofort angebettelt zu werden.

Der Straßenzustand der Hauptstrecken ist ähnlich wie in Ruanda. Die Nebenstrecken sind unbefestigt aber meistens gut gepflegt.
Bis auf den Großraum der Hauptstadt Kampala ist die Verkehrsdichte sehr gering.
Tankstellen gibt es in den wenigen größeren Orten. Diesel kostet etwa 0,90 €/l.

Am Straßenrand wird manchmal Obst und Gemüse angeboten. Supermärkte gibt es vor allem in Kampala. Auf dem Land findet man nur kleine Geschäfte mit geringer Auswahl.  

SIM Karten gibt es überall zu kaufen. Sie kosten etwa einen Euro.1 GB Datenvolumen kostet etwa 9 €. Die Netzabdeckung ist gut bis sehr gut.

Es ist ziemlich einfach einen ruhigen Übernachtungsplatz zu finden, da es viel Platz zwischen den einzelnen Orten gibt und die Bevölkerung im allgemeinen angenehm zurückhaltend ist.

Uganda hinterlässt einen sehr angenehmen Eindruck auf uns. Die Landschaft ist ähnlich spektakulär wie in Ruanda. Die Bevölkerung ist zurückhaltend. Zudem fühlen wir uns im  Land sicher und es ist relativ sauber. Kurzum, Uganda zählt zu den positiven Eindrücken auf unserer Reise.


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