<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

21.01.2017 - 02.02.2017

Fahrstrecke

883 Km

Fahrtkosten

Diesel:  0,60 €/l

Panama

Vor der Reise
Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Panama wird bei einem Aufenthalt bis 90 Tage kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt. Eine KFZ-Versicherung wird benötigt und muß vor dem Abholen des Autos im Hafen abgeschlossen werden. Sowohl in Panama-City als auch in Colon findet sich ein Büro der Versicherung. Kosten der Versicherung: 50 US$ für einen Monat. Zum Ablauf der Verschiffung siehe hier und Blog: Verschiffung nach Panama - Teil 1 sowie Blog: Verschiffung nach Panama - Teil 2

Einreise
Flughafen Tocumen International Panama
Die Einreise über den Flughafen Panama ist denkbar einfach. Im Flugzeug haben wir eine Zollerklärung ausgefüllt, die später beim Zoll abgegeben wurde. die Passkontrolle nach Ankunft geht rasend schnell. Nach dem wir das Gepäck bekommen haben, wird beim Zoll die ausgefüllte Erklärung abgegeben. das gesamte Gepäck wird durch einen Scanner geschoben.
Dauer: 10 Minuten; Kosten: keine

Zur Einreise des Ogermobils siehe hier und Blog: Verschiffung nach Panama - Teil 2


Ausreise

Grenzübergang Sixaola

Der Grenzübergang befindet sich an der Karibikküste. Die Straße dorthin ist landschaftlich schön, wenig befahren und gut ausgebaut. Die Grenze wird durch die Brücke über den Fluß Sixaola markiert.
Vor der Brücke ist rechts ein Schotterparkplatz. Dort das Auto abstellen. Dann der aufdringlichsten „Duty Free“ Werbung folgen. Die Treppe hinun
ter. Dort ist die Migracion. Getrennte Schalter für Aus-und Einreise. Nach Abgeben der Fingerabdrücke und einem Foto wird der Pass gestempelt
Dann wieder zurück zum Parkplatz. In einem Container ist der Zoll. Die temporäre Einfuhrerlaubnis dort abgeben. Dann wird das Auto im Pass gelöscht.
Jetzt zur Grenzbrücke. Ein Polizist kontrolliert nochmals die Pässe. Dann taucht noch ein Mensch auf und verlangt 4$ Ausreisesteuer pro Person. Wir weigern uns zu zahlen und verlangen das Gesetz zu sehen in dem die Steuer festgelegt ist. Nach fünf Minuten Diskussion können wir dann fahren (ohne zu zahlen).
Dauer: 45 Minuten; Kosten: keine

Unterwegs im Land

Panama ist ein ziemliches Kontras
tprogram zu Kolumbien. Die Einwohner sind wesentlich weniger freundlich als die Kolumbianer. Eigentlich sind sie sogar ziemlich unfreundlich. Der Verkehr ist ebenfalls völlig anders. Es fehlen die Horden von Mopeds. In Panama wird nur Auto gefahren. Dafür sind die Autofahrer ziemlich ungeduldig. Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ländern. Die Landschaft in Panama ist ebenfalls sehr schön und steht der Landschaft in Kolumbien kaum nach.

Die Versorgung mit Diesel ist völlig unproblematisch. Diesel kostet etwa 0,60 €/l.

Die Qualität der Straßen ist gut bis sehr gut. Die Strecke zwischen Colon und Panama City und die Panamericana von Panama City bis zur Grenze Costa Rica sind vierspurig ausgebaut und in einem sehr guten Zustand. Die Nebenstrecken (die wir gefahren sind) sind durchweg geteert und ebenfalls gut. Im Allgemeinen sind die Straßen mautfrei. Lediglich die Autobahn zwischen Colon und Panama City, sowie der Corridor Sur und Corridor Norte in Panama City kosten Maut. Während auf der Autobahn nach Colon in bar gezahlt werden kann (2,30 $) benötigt man für die beiden Corridore einen Chip. Barzahlung ist nicht möglich. Da die Durchfahrt mit Schranken geregelt wird
, kann man auch nicht „schwarz“ fahren. Wir haben die beiden Corridore deshalb gemieden.

Auf der Panamericana ist eine extrem hohe Polizeipräsenz. Mit Radarpistolen wird alle paar Kilometer die Geschwindigkeit kontrolliert. Obwohl die Straße vierspurig ist und wenig Verkehr herrscht, beträgt
die zulässige Höchstgeschwindigkeit lediglich 80 km/h. Überhaupt ist die Verkehrsdichte außerhalb der Kanalzone sehr gering.

Auf den wenigen Kilometern in Panama wurden bei uns insgesamt fünfmal - an stationären Kontrollstellen -
die Autopapiere kontrolliert.

Eine SIM Card haben wir wegen des kurzen Aufenthaltes in Panama nicht gekauft. Gut und schnell funktioniert das kostenfreie WIFI an Tankstellen oder in Lokalen.

Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist gut. In allen größeren Städten gibt es große Supermärkte, ansonsten kleinere. Das Preisniveau ist ziemlich hoch.

Iin Panama gibt es kaum Campingplätze. Das ist nicht schlimm, da es  ziemlich einfach ist einen ruhigen Übernachtungsplatz zu finden. Die Bevölkerung akzeptiert Wildcamper.
In Panama City haben wir beim Balboa Yacht Club in Amador übernachtet. Die Lage ist für eine Großstadt exz
ellent. Der beste Übernachtungsplatz in Panama war das Camp „Buene Esperanza“ der beiden gastfreundlichen Schweizer Heinz und Erika etwa 30 Kilometer westlich von  Santiago an der Panamericana.

Für uns ist Panama ein typisches Transitland. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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