<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

15.07.2016 - 20.08.2016

Fahrstrecke

4.298 Km

Fahrtkosten

Diesel:   0,53 - 0,71 €/l

Peru

Vor der Reise

Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Peru wird kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt. Lediglich eine KFZ - Haftpflichtvesicherung ist vor Ankunft abzuschliessen. Wir haben unsere KFZ-Versicherung über Klaus Metz ( www.abgefahren.info) abgeschlossen. Das hat schnell und zuverlässig per e-mail funktioniert. Die Versicherung gilt für die Mercosurländer (Uruquay, Paraquay, Chile, Argentinien, Brasilien, Bolivien, Peru).


Einreise

Grenzübergang Kasani
Nach dem Durchfahren des Torbogens kommt wieder eine Kette vor der wir parken müssen. Die Migracion befindet sich rechts. Dort die Einreisekarte ausfüllen. Karte und Pass am Schalter abgeben. Beides wird gestempelt.
Der Zoll befindet sich auf der anderen Straßenseite. Mit Fahrzeugschein, Pass und gestempelter Einreisekarte im einzigen Büro antreten. Der Beamte braucht etwas länger um alles in seinen Computer einzutragen. Schließlich druckt er die temp. Einfuhrerlaubnis aus. Beide Kopien werden unterschrieben. Eine bekommen wir. Die andere verschwindet in der Schreibtischschublade. Fertig. Keine Kontrollen.
In der Zwischenzeit hat jemand die Kette entfernt und wir können fahren.


Dauer: 30 Minuten, Kosten: keine



Ausreise

Grenzübergang CEBAF Huaquillas
Der Grenzübergang Huaquillas wird in verschiedenen Veröffentlichungen als "schrecklicher" Grenzübergang beschrieben. Ob das stimmt wissen wir nicht. Der Grenzübergang auf der Panamericana befindet sich jetzt an einer vierspurigen Umgehungsstrasse, die Huaquilles und Aqua Verde umfährt.
Das kombinierte Abfertigungsgebäude (CEBAF) befindet sich nach der Grenzbrücke. Dort werden die Formalitäten für Peru und Ecuador erledigt. Zunächst das Auto auf dem großzügigen Gelände abstellen. Die Migracion beider Länder befindet sich im ersten Gebäude rechts. Am Ausreiseschalter für Peru die Einreisekarte abgeben und den Ausreisestempel erhalten, dann am Nachbarschalter die Einreisekarte für Ecuador ausfüllen und den Einreisestempel erhalten (erlaubte Aufenthaltsdauer für Ecuador: 90 Tage).
Im Nachbargebäude ist der Zoll untergebracht. Am Schalter von Peru die temp. Ausfuhrerlaubnis vorlegen. Der Beamte behält einen Teil des Formulars, stempelt den Rest und gibt ihn zurück. Danach zum Fenster des Schalters von Ecuador. Gestempelte Einreisekarte, Pass, Führerschein und Fahrzeugschein abgeben. Nach wenigen Minuten bekommen wir die Papiere und die Einfuhrerlaubnis ausgehändigt. Keine Kontrollen oder Nachfragen. Wir können fahren. Wenige Kilometer hinter der Grenze wird an einer Kontrollstelle des Zolls die Einfuhrerlaubnis überprüft.

Kosten: Keine, Dauer: (für beide Seiten) 30 Minuten



Unterwegs im Land


Das Fahren in Peru ist sehr entspannend. Die Straßen sind ziemlich gut, die Anzahl der Schwellen deutlich geringer als in den nachbarländern und die Verkehrsdichte – bis auf Cusco und Lima – gering. In den Bergen muss man ständig damit rechnen, dass der Gegenverkehr beide Spuren nutzt. Insbesondere große LKW's brauchen die gesamte Straßenbreite auf den kurvigen und relativ schmalen Straßen. An besonders unübersichtlichen Stellen wird gehupt.
Es gibt viele Polizeikontrollen (erkennbar an den roten „Hütchen“ auf der Straße). Wir wurden bisher immer durchgewunken.
In loser Folge sind Mautstationen auf fast allen Straßen verteilt. Die geforderten Gebühren liegen meistens bei 4 PEN (etwa 1,10 €) und sind Fahrzeugabhängig. Die Panamericana ist deutlich teurer und kostet etwa doppelt soviel.

Meistens hängen Tabellen mit den Preisen aus. Immer erhält man eine Quittung. Das Ogermobil wurde immer – meistens ohne Diskussion - als PKW eingestuft.

Auch das Tanken von Diesel ist wieder einfach. Es ausreichend viele Tankstellen. Der Preis für Diesel ist mit 9,20 bis 10,40 PEN pro Gallone  (etwa 3€/3,8L) fast im ganzen Land gleich
niedrig. Nur in Pucallpa hat der Diesel noch weniger gekostet. Hier wurden nur 7,40 PEN verlangt.

Die Peruaner selbst sind freundlich und hilfsbereit.

Eine SIM Karte haben wir uns nicht gekauft, da wir auf unseren Übernachtungsplätzen öfter WLAN hatten.

Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist gut. Das Preisniveau ist niedrig. In den Großstädten gibt es – gut sortierte – Supermärkte. Ansonsten viele kleine Lebensmittelgeschäfte. Bargeld kann man leicht mit der Kreditkarte an den allgegenwärtigen ATM' s bekommen.

Lediglich in den Brennpunkten des Tourismus ist Peru sehr teuer. Ein Besuch in Machu Picchu kostet ein kleines Vermögen (etwa 160 € pro Person).

Es ist ziemlich einfach einen ruhigen und sicheren Übernachtungsplatz zu finden.  Niemand stört sich daran, wenn man wild campt. Mit Ausnahme der Küstenregion im Norden ist das freie campen in Peru sicher.

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