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Aufenthalt

16.02.2017 - 26.02.2017

Fahrstrecke

1.046 Km

Fahrtkosten

Diesel:   0,73 - 0,84 €/l

Honduras

Vor der Reise
Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Honduras gehört zu den  CA4-Ländern (Nicaragua, Guatemale, Honduras, El Salvador). Die gesamte Aufenthaltsdauer in den CA-Ländern beträgt 90 Tage. Die Touristenkarte ist nur bei der ersten Einreise zu bezahlen. Die Aufenthaltsdauer für das Auto ist unterschiedlich. Es wird kein Carnet de Passages benötigt.


Einreise

Grenzübergang Las Manos

Das – einzige – Abfertigungsgebäude befindet sich rechts. Unmittelbar nach einer Bankfiliale. Wir parken vor der Tür.
Die allgegenwärtigen Grenzhelfer sind nicht sonderlich
aufdringlich und schnell abgewimmelt.
Ziemlich in der Mitte des Gebäudes sind die Schalter der Migracion. Der Pass wird kontrolliert. Wir müssen alle Fingerabdrücke abgeben und es wird ein Bild gemacht. Der Pass wird gestempelt. Dann müssen wir auch noch 3 US$ pro Person Einreisegebühr bezahlen.
Links neben der Migracion ist der Zoll. Am Schalter werden Fahrzeugschein, Führerschein und Pass verlangt. Die Beamtin füllt – eher
langsam – Formulare aus und gibt die Daten in den Computer ein. Nach einer halben Stunde bekommen wir einen Stapel Dokumente, die kopiert werden sollen. Der Kopierladen ist neben der Bank. Mit den Kopien wieder zurück zum Zoll. Jetzt erhalten wir mehrere Rechnungen, die bei der Bank zu bezahlen sind. Die Rechnungen sind in Landeswährung (HNL) können aber – zum Tageskurs – auch in US$ oder Euro bezahlt werden. In der Summe belaufen sich die Kosten auf 33 US$. Mit den Quittungen über die Zahlungen wieder zurück zum Zoll. Wieder werden Daten in den Computer eingegeben und die Einfuhr des Autos in den Pass gestempelt. Jetzt bekommen wir die mehrfarbige Einfuhrerlaubnis (für 30 Tage), einen Satz bestätigte Quittungen und unsere Originaldokumente ausgehändigt. Wir sind fertig. Keine weiteren Kontrollen oder Nachfragen. Eine KFZ-Versicherung ist nicht erforderlich und kann auch nicht an der Grenze gekauft werden.
Dauer: 1,5 Stunden; Kosten: 3 US$ pro Person Einreisegebühr, 33 US$ Einfuhrerlaubnis für das Auto.

Ausreise

Grenzübergang El Poy

Zunächst erreichen wir einen Schlagbaum. Rechts hinter dem Schlagbaum befindet sich ein großer Parkplatz und das Zollgebäude. Am Schalter des Zolls geben wir die mehrfarbige Einfuhrerlaubnis ab. Die Beamtin fragt nach den Quittungen über die Einfuhrgebühren. Die haben wir jedoch nicht griffbereit. So geht es auch ohne die Quittungen. In den Pass wird die Ausfuhr des Autos gestempelt. Dann können wir weiter zur Migracion. Die befindet sich 200 Meter weiter auf der rechten Seite vor dem nächsten Schlagbaum.
Dort werden wieder die Fingerabdrücke genommen und der Pass gestempelt. Damit sind wir fertig und können fahren. Keine Kontrollen.
Sehr angenehm ist, dass keine aufdringlichen „Grenzhelfer“ an dieser Grenze herumlungern.
Dauer: 30 Minuten; Kosten: keine

Unterwegs im Land


Das Land mit dem schlechtesten Ruf in Zentralamerika ist wohl Honduras. Wir haben uns davon nicht abschrecken lassen und haben in Honduras nur gute Erfahrungen gemacht.
Die Leute waren immer nett, freundlich und hilfsbereit. Die Landschaft ist grandios. Der Tourismus hält sich – auch in den Hotspots – in Grenzen.

Die Versorgung mit Diesel ist unproblematisch. Diesel kostet etwa 0,75 €/l.

Die Qualität der Straßen ist schlecht. Es gibt zwar Abschnitte die sich in einem guten Zustand befinden, jedoch ist der überwiegende Anteil der Straßen sehr holprig. Teilweise sind auch Hauptstraßen unbefestigt. Auf den befestigten Straßen gibt es eine Unzahl tiefer Schlaglöcher, Wellen, Abbrüche und – ungekennzeichnete – Speed Humps. Das Fahren ist teilweise mühselig.


Dafür ist das Verkehrsaufkommen meistens gering. Die Polizei agiert sehr zurückhaltend. Es gibt zwar viele feste Kontrollpunkte, wir wurden jedoch nie angehalten.

Eine SIM Card haben wir wegen des kurzen Aufenthaltes in Honduras nicht gekauft. Gut und schnell funktioniert das kostenfreie WIFI an Tankstellen oder in Lokalen.

Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist erstaunlich gut. In allen größeren Orten gibt es Supermärkte, In Städten auch sehr große Supermärkte. Das Preisniveau ist niedrig bei großer Auswahl. Entlang der S
traßen gibt es eine große Zahl an Obst- und Gemüseständen..

Unser einziges Zugeständnis an die schlechte Reputation des L
andes ist die Auswahl der Übernachtungsplätze. Wir haben uns ausschließlich Plätze auf – bewachten – Privatgrundstücken (Tankstellem, Finca, Hotelparkplätze) gesucht. Die Kosten dafür sind sehr gering und schwanken zwischen kostenlos bis 4,00 € pro Nacht.

Als Fazit lässt sich festhalten, das Honduras, entgegen dem schlechten Ruf des Landes, eine Reise wert ist.


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