<br /> - Mit dem Ogermobil auf Tour

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Aufenthalt

17.04.2013 - 28.04.2013
13.05.2013 - 21.05.2013

Fahrstrecke

3.140 Km

Kraftstoffkosten

Diesel:  1,60 €/l  

Türkei

Vor der Reise
Für die Einreise in die Türkei sind keine besonderen Vorbereitungen zu treffen. Man muß nur darauf achten, dass die "Grüne Versicherungskarte" der KFZ-Versicherung auch für den asiatischen Teil der Türkei gültig ist.

Einreise


von Chios

Wir sind über den Hafen von Cesme eingereist. Die Passkontrolle war eine Sache von Minuten.
Außer dem Ogermobil waren noch drei weitere Fahrzeuge auf dem Schiff. Die Abfertigung der Fahrzeuge dauerte etwa 1 Stunde. Es erfolgte eine oberflächliche Kontrolle des Innenraums, der Fahrgestellnummer und der "Grünen Versicherungskarte". Das Ogermobil wurde in meinen Pass eingetragen und am Ende mußten wir noch 10 € Hafensteuer bezahlen, dann hieß es "Gute Fahrt".
von Nordzypern
Hafen von Tasucu. Die Fähre kommt gegen 0:30 Uhr an. Fahrzeug vor dem Hauptgebäude abstellen. Dann zur Passkontrolle in das Gebäude. Danach zum Zollschalter an der Hafenausfahrt. Dort wird das Ogermobil auf der Ladeliste abgehakt. Zurück ins Hauptgebäude. Am "Polis" Schalter wird das Auto in den Pass eingetragen. Wieder zurück zum Zollschalter und Stempel vorzeigen. Jetzt warten bis ein Zollbeamter zur Kontrolle kommt....das kann dauern....Nach erfolgter Kontrolle wird vom Kontrolleur noch ein Stempel in den Pass gemacht. Jetzt noch zum anderen Schalter am Hafentor und Hafentaxe zahlen. Dann können wir fahren. Gesamtdauer 45 Minuten. Kosten 25 TL (für das Ogermobil).


Ausreise

nach Nordzypern

Ausreise über den Hafen von Tasucu. Abfahrt der Fähre irgendwann nach Mitternacht. Das Hafentor wird gegen 21:00 Uhr geöffnet. Zuerst Hafengebühren am Eingang bezahlen.) 12 TL pro Person und 25 TL für das Ogermobil) Das Ogermobil wird in einer Ecke abgestellt. Dann passiert bis 22.30 Uhr gar nichts, da die Zollbeamten noch Fußball gucken. Danach Anstehen um das Ogermobil aus dem Pass auszutragen. Passkontrolle und nochmal zum ersten Schalter. Der Beamte kommt mit zum Auto und stellt einen weißen Zettel aus. Mit dem Zettel kann man nun aufs Schiff.
nach Georgien
Grenzübergang bei Posof. Ein kleiner, fast nur von LKW's benutzter Übergang. Freundliche und schnelle Abfertigung im einzigen Abfertigungsgebäude. Keine Kosten.

Unterwegs im Land

Unser Eindruck von der Türkei 2013
: Seit unserer letzten Reise 2007 hat sich vieles verändert. Das Land erscheint moderner und wohlhabender. Neue Straßen, instandgesetzte Eisenbahnlinien, generell verbesserte Infrastruktur und viele neue Häuser.

Die Müllabfuhr scheint nun gut organisiert zu sein, denn es liegt erheblich weniger Abfall am Straßenrand als früher.

Stark verändert hat sich auch der Straßenverkehr. Es wird erheblich langsamer gefahren, als noch vor wenigen Jahren. Ob das nun an den vielen Radarkontrollen oder an den hohen Benzinpreisen ( mehr als 1,50 €/Liter)
liegt, können wir nicht beurteilen. Es fahren kaum noch „alte Kisten“, sondern fast ausschließlich Fahrzeuge neueren Produktionsdatums herum. Wahrscheinlich das Resultat der KFZ-Prüfungen durch den „TÜV-Türk“.

Leider haben sich auch viele touristischen Ziele sehr zum Nachteil verändert. Ein Trauerspiel sind für uns die Kalksteinterrassen von Pamukkale. Der ursprüngliche Charakter ist dem Massentourismus zum Opfer gefallen. Bei unserem Besuch lief noch nicht einmal Wasser über die Terrassen.

Bei allen Veränderungen, hat sich Eines erhalten: Die Gastfreundlichkeit der Türken..zumindest außerhalb der Tourismuszentren. Nach wie vor hat man das Gefühl, in der Türkei als Gast willkommen zu sein.

Hautnah konnten wir das beim Kauf deiner lokalen SIM-Karte erleben. Wir hatten gedacht, dass wir einfach in einen Telefonladen spazieren und uns eine Prepaid-Karte kaufen können. Weit gefehlt. Telefonkarten werden, mit Ausnahme der „Hollyday Line“ Karte von Vodafone, nur an Inhaber türkischer Pässe verkauft. Die „Hollyday Line“ Karte ist speziell für Ausländer gedacht. Das Problem war nur, das in allen Vodafone Shops in denen wir nach der Karte fragten, keiner diese Karte kannte. Aber, wie gesagt: Die Türken sind gastfreundlich und wollen gerne helfen. Nach mehreren Telefonaten mit der Zentrale und intensiven Beratungen wurde eine Lösung gefunden. Ein Mitarbeiter des Shops gab uns seinen Pass, so dass wir mit seinen persönlichen Daten eine Prepaid-Karte erwerben konnten.

Unser Fazit: Wenn man dem Massentourismus aus dem Weg geht, ist die Türkei immer noch ein tolles Urlaubsland indem sehr hilfsbereite Menschen leben.

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