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Aufenthalt

13.04.2015 - 28.04.2015

Fahrstrecke

936 Km

Fahrtkosten

Diesel:  0,82 €/l

Botswana

Vor der Reise

Für die Einreise nach Botswana sind keine besonderen Vorbereitungen erforderlich. Die Aufenthaltserlaubnis für bis zu 90 Tagen wird kostenlos an der Grenze erteilt


Einreise

Grenzübergang Mohema
Nach dem - vorschriftsmäßigen - Parken vor dem Abfertigungsgebäude im Gebäude die Einreisekarten ausfüllen und die Aufenthaltserlaubnis in den Pass stempeln lassen.
Danach die obligatorischen Gebühren für das Auto bezahlen. Im einzelnen sind 50 Pula für die Haftpflichtversicherung (unsere deutsche Versicherung wurde nicht anerkannt), 50 Pula für die Road Permit und 50 Pula für den Road Fund zu bezahlen. Darüber gibt es eine Quittung, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muß.
Insgesamt haben wir fast 1,5 Stunden damit verbracht mit dem zuständigen Beamten über die Höhe der Zahlungen zu verhandeln. Er hat hartnäckig versucht uns eine wesentlich teurere Road Permit für COMESA Fahrzeuge zu verkaufen. In den Tabellen nach denen die Road Permit berechnet wird, wird hinsichtlich des Herkunftsortes des Fahrzeugs nur zwischen SACU (südafrikanische Zollunion) und COMESA unterschieden. Fahrzeuge, die weder aus der SACU noch aus der COMESA kommen werden aber wie Fahrzeuge aus der SACU behandelt. Das steht aber nicht in den Tabellen, sondern nur  in einer seperaten Klarstellung, die uns zunächst nicht gezeigt wurde.
Danach konnten wir ohne weitere Kontrolle (weder Zoll noch Veterinär) weiterfahren
Gesamtdauer 90 Minuten, Kosten : 150 Pula


Ausreise

Grenzübergang Kazungula

Der Grenzübergang befindet sich unmittelbar am Sambesi. Von der Straßenkreuzung in Kazungula bis zur Grenze sind es etwa 2 Kilometer. Bereits hier stauen sich die wartenden LKW's. An den LKW's vorbei bis zur Grenzbaracke. Dort, direkt vor der Tür, das Auto abstellen und zum ersten Schalter. Die Pässe werden ausgestempelt. Dann zum letzten Schalter. Im großen Buch wird das Auto registriert und der Beamte stempelt das Carnet. Zum Abschluß gibt er uns noch den guten Rat, alle Schlepper an der Fähre und in Sambia zu ignorieren und nur an offiziellen Schaltern etwas zu bezahlen.

Keine weiteren Kontrollen und wir fahren direkt zum Fähranleger am Flußufer.
Dauer: 15 Minuten, Kosten: keine.


Unterwegs im Land

Leider haben wir von Botswana wenig gesehen, da wir die meiste Zeit mit dem Warten auf unsere Ersatzteile zugebracht haben.

Insges
amt ist der Verkehr in Botswana geruhsam. Es wird nicht allzu schnell gefahren und die Hauptstraßen sind in ganz gutem Zustand. Die übrigen Straßen sind Naturstraßen oder Sandpisten. Nach der Regenzeit sind sie teilweise stark ausgefahren, schlammig und mit sehr tiefen Wasserlöchern (> 50 cm), insbesondere im Chobe NP, gesegnet. Die Entfernung zwischen Tankstellen sind manchmal groß. Der Preis für Diesel liegt bei  knapp 10 Pula ( etwa 0,85 €). Erfreulich zurückhaltend ist uns die Polizei vorgekommen. Keine Kontrollen auf der gesamten Strecke. Nur die regelmäßigen Veterinärkontrollen, die jedoch an uns kein Interesse gezeigt haben.

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist noch etwas schwieriger als in Namibia. Nur in den wirklich großen Orten gibt es Supermärkte. In den kleineren Orten nur kleine Geschäfte. Am Straßenrand gibt es praktisch nichts zu kaufen. Das Preisniveau ist etwas höher als in Namibia.

Übernachten ist nicht schwierig, kann aber ziemlich teuer werden, sobald man auf einen Campingplatz möchte. Insbesondere in den Nationalparks sind die Preise astronomisch. (50 USD/Person und Nacht). Außerhalb der Parks kann man auch für 5 €/Person und Nacht campen. Der Zustand der Plätze ist jedoch deutlich schlechter als in Namibia.

Eine SIM-Card für das Handy oder fürs Internet zu erwerben ist unkompliziert. Einfach eine Karte kaufen (Kein Pass erforderlich), Gesprächsguthaben laden und die Karte funktioniert sofort und zuverlässig. Die Netzabdeckung ist außerhalb der großen Orte jedoch lückenhaft und - falls vorhanden – ist das Netz sehr langsam und oft überlastet. Die Kosten für die Karte liegen bei 20 Pula. 1 GB Internet kosten etwa 200 Pula, was schon relativ teuer ist...


Insgesamt macht Botswana auf uns einen zwiespältigen Eindruck. Die Leute sind überwiegend freundlich und auch hilfsbereit. Die völlig überzogene und diskriminierende Preispolitik für Übernachtungen und den Eintritt in Nationalparks finden wir jedoch ziemlich abschreckend.

Fotosammlung
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