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Aufenthalt

Im Zeitraum
08.02.2016 - 29.04.2016
insgesamt 48 Tage

Fahrstrecke

5.295 Km

Fahrtkosten

Diesel:   0,60 €/l

Chile

Vor der Reise

Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Für Chile wird kein Visum und kein Carnet de Passages benötigt. Lediglich eine KFZ - Haftpflichtvesicherung ist vor Ankunft abzuschliessen. Wir haben unsere KFZ-Versicherung über Klaus Metz ( www.abgefahren.info) abgeschlossen. Das hat schnell und zuverlässig per e-mail funktioniert. Die Versicherung gilt für die Mercosurländer (uruquay, Paraquay, Chile, Argentinien, Brasilien, Bolivien, Peru)

Einreise

Die Abfertigung an den Grenzübergängen nach Argentinien läuft immer nach dem gleichem Schema ab.  Zunächst stellt man das Auto irgendwo ab und geht in das Abfertigungsgebäude. Dort zuerst Migracion (Passkontrolle) , dann Aduana (Zoll), zuletzt Lebensmittelkontrolle. Bei der Migracion erhält man einen Laufzettel. Dann zu den jeweiligen Schaltern (Paso)  gehen. bei der Migracion wird der Pass gestempelt und man erhält eine "Einreisekarte". Die "Einreisekarte" ist ein Computerausdruck und sieht wie ein Kassenbon vom Supermarkt aus. Sie ist bei der Ausreise wieder abzugeben. Bei der Einreise erhält man vom Zoll eine neue Einfuhrerlaubnis. Bei der Lebensmittelkontrolle ist anzugeben ob man tierische oder pflanzliche Produkte mitführt.
Deshalb ist im folgenden der allgemeine Ablauf nicht beschreiben, sondern nur die Besonderheiten des jeweiligen Grenzübergangs.

Paso Integracion Austral

Die Schalter von Migracion, Aduana und SAG (chilenische lebensmittelkontrolle) liegen alle in einem Gebäude und sind der Reihe nach "abzuarbeiten":
Paso 1 - argentinische Migracion, Paso 2 - chilenische Migracion, Paso 3 - argentinische Aduana, Paso 4 - chilenische Aduana, Paso 5 - SAG
Anschließend vor fahren zur Zoll- und Lebensmittelkontrolle. Abgabe des gestempelten Laufzettels. Es wurde jedes Auto sehr gründlich kontrolliert (teilweise mit Spürhund). Bei uns wurden die Schränke und der Kühlschrank kontrolliert.
Dauer: 3 Stunden (großer Andrang) , Kosten: keine

Paso San Sebastian

Das Abfertigungsgebäude befindet sich rund 3 Kilometer landeinwärts vor dem tatsächlichen Grenzverlauf. Nur chilenische Abfertigung. Nur oberflächliche Veterinärkontrolle.
Dauer: 20 Minuten, Kosten: keine

Paso Rio Jeinemeni
Das Abfertigungsgebäude liegt ca 5 Kilometer vom argentinischen Gebäude entfernt. Den Laufzettel haben wir von den Argentiniern erhalten. Schnelle Abfertigung, jedoch sehr intensive Lebensmittelkontrolle. jeder Schrank wird geöffnet.
Dauer: 45 Minuten, Kosten: keine

Paso Internacional Mamul Malal
Schnelle Abfertigung, Eher oberflächliche Lebensmittelkontrolle
Dauer: 15 Minuten, Kosten: keine

Paso Los Liberatores auf RN 60

Die Abfertigung findet zusammen mit der argentinischen Ausreisekontrolle statt. Das Abfertigungsgebäude befindet sich einige Kilometer hinter dem Tunnel an der Passhöhe auf etwa 2.980 M.ü.NN. Zunächst müssen wir uns mit dem Auto anstellen. Am Abfertigungsgebäude bekommen wir einen Parkplatz zugewiesen und gehen dann zu Fuß zu den Abfertigungsschaltern. Zuerst kommt die argentinische Migracion, dann die chilenische Migracion. Anschließend der argentinische Zoll und zum Schluß der chilenische Zoll. Dann zurück zum Auto und zur Kontrolle vorfahren. Sehr intensive Lebensmittelkontrolle. Die gesamte Abfetigung hat sehr lange gedauert, da die Computer ausgefallen waren.
Dauer: 3,0 Stunden, Kosten: keine


Ausreise

Die Abfertigung an den Grenzübergängen nach Argentinien läuft immer nach dem gleichem Schema ab. Zunächst stellt man das Auto irgendwo ab und geht in das Abfertigungsgebäude. Dort zuerst Migracion (Passkontrolle) , dann Aduana (Zoll). Bei der Migracion erhält man einen Laufzettel und gibt die "Einreisekarte" ab. Dann zu den jeweiligen Schaltern (Paso)  gehen. bei der Migracion wird der Pass gestempelt. Am Schalter der Aduana ist bei der Ausreise die temporäre Einfuhrerlaubnis abzugeben.
Deshalb ist im folgenden der allgemeine Ablauf nicht beschreiben, sondern nur die Besonderheiten des jeweiligen Grenzübergangs.

Paso San Sebastian

Das Abfertigungsgebäude befindet sich rund 3 Kilometer landeinwärts vor dem tatsächlichen Grenzverlauf. Nur chilenische Abfertigung. Keine Kontrollen.
Dauer: 20 Minuten, Kosten: keine

Paso Rio Don Guillermo
Das Abfertigungsgebäude befindet sich direkt an der Kreuzung in Cerro Castillo. Nur chilenische Abfertigung. Keine Kontrollen.
Dauer: 15 Minuten, Kosten: keine

Paso Rio Futaleufu
Schnelle Abfertigung. kein Laufzettel, keine Kontrollen.
Dauer: 15 Minuten, Kosten: keine

Paso Los Liberatores auf RN 60

Auf der Passhöhe (3.200 m.ü.NN) erhalten wir an einem Checkpoint der Gendarmerie einen Laufzettel. Das chilenische Abfertigungsgebäude wird nur für die Einreise nach Chile genutzt. Die Abfertigung bei der Ausreise wird zusammen mit der argentinischen Abfertigung in Argentinien durchgeführt. Wir fahren durch den Tunnel und dann noch ca. 15 Kilometer bis wir die Abfertigung erreichen. Dort stellen wir uns mit dem Auto an. Weitere Beschreibung: siehe Einreise nach Argentinien .


Paso da Jama
Die Kontrollstelle beider Staaten befindet sich etwa 5 Kilometer auf argentinischem Gebiet auf einer Höhe von 4.200 M.ü.NN. An der Einfahrt wird ein Laufzettel verteilt. Schnelle Abfertigung, keine Kontrollen.

Unterwegs im Land


Chile ist - wie Argentinien - ein vergleichbar großes Land. Deshalb sind für uns der Dieselpreis und der Straßenzustand von besonderer Bedeutung.

Der Dieselpreis liegt bei etwa 0,58 €/Liter in Patagonien. In Punta Arenas ist der Diesel etwa 0,05 €/Liter günstiger. Die Qualität der Straßen ist naturgemäß ziemlich weit gestreut:

Auf Feuerland sind die Strassen größtenteils unbefestigt. Die Straßen von Punta Arenas bis zum P.N. Torres del Paine sind befestigt und in sehr gutem Zustand. Die Carretera Austral und die Verbindung nach Chile Chico sind südlich von Villa Cerro Castillo unbefestigt. Der Zustand der Schotterpiste ist sehr unterschiedlich. Teils starkes wellblech, teils sehr gut. Nördlich von Villa Cerro Castillo bis Villa Santa Lucia ist die Carretera, bis auf kurze Abschnitte, geteert. Die Nebenstraßen sind unbefestigt. Die RN 5 von Süden in Richtung Santiago und dann weiter in Richtung Norden ist autobahnähnlich ausgebaut und kostet Maut. Die Maut liegt bei etwa 3 €/100km. Weitere wichtige Straßen können wir im Moment noch nicht beurteilen.

Die Einwohner sind ähnlich freundlich wie die Bewohner Uruquays. Etwas schwierig ist es eine SIM-Karte zu kaufen, da in den Mobilfunk-Läden lediglich die Karte erworben werden kann. Das Aufladen der Prepaidkarte erfolgt in separaten „Kiosken“ und ist somit mit etwas zusätzlicher Lauferei verbunden. Die SIM-Karte kostet etwa 2,50 € und 50 MB Datenvolumen/Tag etwa 0,30 €/Tag.  Die Netzabdeckung ist nicht gut. Die Geschwindigkeit des Internets jedoch gering. Gut und schnell funktioniert das kostenfreie WIFI an Tankstellen oder in Lokalen.

Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist sehr gut. Bei der Planung von Einkäufen, muß man jedoch immer die lebensmittelkontrollen an den Grenzübergängen im Hinterkopf behalten. Die Intensität der Kontrollen schwankt stark, ist jedoch grundsätzlich höher als in Argentinien.
Das Preisniveau für Lebensmittel ist etwas niedriger als in Deutschland. Mit Ausnahme von Fleisch, welches sehr gut und günstig ist.
Die Bargeldversorgung an ATM's ist jederzeit möglich. Viele ATM's akzeptieren ausländische Kreditkarten. Ebenso kann man an Tankstellen und Supermärkten oft mit Kreditkarte bezahlen.

In Chile gibt es viele Campingplätze. Bei einigen stimmt das Preis- / Leistungsverhältnis leider überhaupt nicht. Auf der anderen Seite ist es ziemlich einfach einen ruhigen Übernachtungsplatz zu finden.  An landschaftlich interessanten Stellen finden sich leicht Plätze zum freien Campen.


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